Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung von heute rund sechs Milliarden Menschen bis auf neun Milliarden anwachsen. Parallel dazu steigt die weltweite Nachfrage nach Rohstoffen wie Kohle, Erdgas und Erdöl stetig. Doch diese Ressourcen sind begrenzt.
Deutschland zählt beim Verbrauch fossiler Brennstoffe zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt, gilt aber selbst als rohstoffarm. Laut der erschienenen Studie „Energieeffizienz in der Produktion“ der Fraunhofer-Gesellschaft verbraucht allein die deutsche Industrie 40 Prozent der Primärenergie. Soll die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf dem internationalen Markt weiterhin gestärkt werden, muss die Produktion mit weniger Rohstoffen und Ressourcen auskommen.
Die produktionstechnischen Forschungsinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft stellen sich dieser Herausforderung: Sie bündeln ihre Kompetenzen im Verbund Produktion und bieten Ihnen mit dem 2. Kongress Ressourceneffiziente Produktion am 2. März in Leipzig eine Plattform, die dem fachlichen Austausch zu energie- und ressourcenschonenden Innovationen in der Produktionstechnik dient.
Bereits zum ersten Kongress Ressourceneffiziente Produktion im Februar 2009 wurden Konzepte und Forschungsansätze zu ressourcenschonenden Fertigungsprozessen und Anlagen sowie zur Energierückgewinnung vorgestellt und diskutiert. Die zweite Ressourceneffizienz-Tagung ist einer Zwischenbilanz gewidmet: Erste Ergebnisse und Erfolge werden in den drei Vortragsblöcken „Ressourcenschonende Fertigungsprozesse“, „Energieeffiziente Produktionsanlagen“ und „Nachhaltige Produktionskonzepte / Fabriken“ präsentiert.
Der 2. Kongress Ressourceneffiziente Produktion findet parallel zu den Branchenmessen „Z 2011“ und „intec 2011“ im Congress Center Leipzig statt.